Vorurteile gegenüber Winkekatzen

Obwohl die Maneki-neko nur Gutes bringen sollen, sind sie nicht bei allen Leuten beliebt. Viele Leute stempeln die Winkekatzen als kitschig ab. Das liegt nicht nur an der meist bunten und zum Teil schon etwas schrillen Gestaltung, sondern sicherlich auch daran, dass der Großteil der Winkekatzen tatsächlich recht günstig zu erwerben ist und die Glücksbringer Plastik hergestellt werden. Aber bedeutet günstig hier auch gleich billig? Auf keinen Fall, denn der Wert der Maneki-neko bemisst sich nicht am Materiellen.

In einigen Regionen gelten die Winkekatzen sogar als Erkennungszeichen der Mafia. Aus Angst vor Angriffen machen die Leute dann einen großen Bogen um die Läden, in denen sie ausgestellt sind. In diesem Fall vertreiben die Winkekatzen also die Menschen, obwohl sie die Kunden mit ihrem einladenden Winken eigentlich anlocken und Glück bringen sollen.

Worin dieses negative Gerücht seinen Ursprung hat, ist nicht ganz klar. Liegt es vielleicht daran, dass Katzen in unserem Kulturkreis als eher als eigensinnig anstatt als glückbringend gelten? Oder hängt es mit dem unnatürlichen Aussehen der Katze zusammen? Sie sind sehr bunt und exotisch und hierzulande versteht wohl auch kaum einer die Bedeutung, die die Farben für die Asiaten haben.

Auch die Art des Winkens dürfte den meisten Europäern eher befremdlich erscheinen, da hier zur Begrüßung seitwärts und nicht vorwärts gewunken wird. So erkennen viele die einladende Geste gar nicht als solche und verstehen nicht, wozu die Katze da ist. Die Bedeutung ist also stark kulturabhängig und sicherlich spielen auch rassistische Vorurteile in die negativen Konnotationen der Maneki-neko mit hinein.

Umso schöner ist es zu sehen, dass auch immer mehr Deutsche zu Winkekatzen-Liebhabern werden und sich die Glücksbringer selbst ins Haus holen, anstatt vor ihnen zurückzuschrecken. Denn je mehr Leute die wahre Bedeutung solcher Symbole wie der Winkekatze verstehen, desto mehr kulturelle Differenzen werden abgebaut und es wird die Basis für ein glückliches Zusammenleben geschaffen.

Winkekatzen als Kunstwerk

Winkekatzen bringen meist vor allem einer einzelnen Person Glück. Doch wer sagt eigentlich, dass ihr Einsatzgebiet auf das eigene Heim oder den Laden beschränkt sind? Warum sollten sie nicht auch im Bereich der Kunst Anwendung finden? Mit ihrem prächtigen Aussehen sind die Winkekatzen natürlich schon jede für sich ein kleines Kunstwerk. Doch wenn man mehrere von ihnen vereint, lassen sich damit noch ganz andere Botschaften treffen. Genau das tut der Künstler Marc Fromm. Mit seinen Winkekatzen-Installationen will er gleich einer ganzen Glück bescheren und sie mit seiner Kunst erfreuen oder zum Nachdenken anregen.

Letzteres erreicht er vor allem mit seiner Installation „Lampedusa – Good Luck“. Diese zeigt zwei Boote, die voll mit Winkekatzen besetzt sind und die zum Teil sogar übereinander gestapelt sind. Sie fahren auf einem blauen Förderband, das das Meer repräsentieren soll. Damit spielte der Künstler 2015 auf die aktuelle Flüchtlingssituation an, wofür ihm auch der Kunstpreis Sachsen-Anhalt verliehen wurde.

Noch berühmter dürfte jedoch sein „Winkekatzen-Laufband“ sein. Diese Installation zeigt zehn Winkekatzen auf einem Laufband, das sich um sich selbst dreht. Besonders deutlich wird dies auch im englischen Kunstwerktitel „Diving Platform“, der verdeutlicht, dass einige der Winkekatzen auch auf dem Kopf hängen, ehe das Band sie wieder nach oben bringt. Dieses Laufband ohne Ende wird als Symbol für das ewige Streben, das ebenfalls nie an einem Ende ankommt, gedeutet.

Doch scheinbar kam das Kunstwerk in Halle nicht bei allen gut an. Zuletzt wurde es 2017 von beschädigt, wobei die vier der Winkekatzen abgeschlagen und an einem anderen Ort in der Stadt weggeworfen wurden. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits 2015, wonach die Installation wieder neu aufgebaut werden musste. Die Beweggründe der Vandalen sind unklar. Gefällt ihnen die Botschaft der Installation nicht? Wünschen sie sich und ihren Mitmenschen kein Glück?

Beim Großteil der Bevölkerung in Halle stießen die Taten auf Ärger und Empörung, was sie in Nachrichten an die Kunststiftung in Halle zum Ausdruck brachten. Dank tatkräftiger Unterstützung konnte das Kunstwerk in beiden Fällen wieder aufgebaut werden und vermittelt damit noch eine ganz andere Botschaft: Wahres Glück lässt sich nicht so einfach zerstören!

Die Vielfalt der Glücksbringer – was hilft wirklich?

Echte Winkekatzen-Liebhaber schwören selbstverständlich auf die glücksbringende Wirkung der Maneki-neko. Für welchen Lebensbereich sie Glück bringen, hängt von ihrer Farbe und der winkenden Pfote ab, wie wir bereits in früheren Artikeln erläutert haben. Daneben gibt es jedoch auch noch zahlreiche andere Glücksbringer.

Ein Klassiker unter den Glücksbringern ist das vierblättrige Kleeblatt. Im Gegensatz zur Glückskatze kann man es nicht käuflich erwerben, sondern muss mühsam nach einem suchen. Das kann ein Nachteil sein, macht es dafür aber auch umso wertvoller. Darüber hinaus hat die Natur noch mehr Glück zu bieten: Auch Marienkäfer oder Fliegenpilze gelten als Glückszeichen und die Leute freuen sich, wenn eines dieser Symbole ihren Weg kreuzt.

Bereits seit der Antike gilt auch das Hufeisen als Glückssymbol. Es beschützt angeblich nicht nur die Hufe der Pferde, sondern auch jeden, der sich ein Hufeisen an seine Türe hängt, und ist damit ein Symbol für Glück und Sicherheit. Wer dagegen Glück in Bezug aufs Geld sucht, freut sich vielleicht eher über einen Glückscent. Dieser ist ein Symbol für Reichtum und wird gerne verschenkt, um Freunden oder Verwandten finanzielle Sicherheit zu wünschen.

Auch Schweine sind ein Zeichen des Glücks und werden gerne in Form von Marzipan- oder Schokoladenfiguren, Schlüsselanhängern oder kleinen Kuscheltieren nachgebildet und verschenkt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gerne werden die einzelnen Glückssymbole auch miteinander kombiniert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Sparschwein in Kombination mit einem Glückscent? Oder mit einem Marzipanschwein, das auf einem vierblättrigen Kleeblatt hockt? Ob sie dann auch doppeltes Glück bringen, sei dahingestellt, aber sie sind auf jeden Fall ein schönes Symbol, wenn man einer lieben Person Glück wünschen möchte.

Letztlich kann wohl keiner dieser Glücksbringer per se als richtig oder falsch bezeichnet werden. Jeder Mensch setzt auf ein anderes Symbol und die Wahl des Glücksbringers ist immer auch eine sehr persönliche Entscheidung. Manche Menschen wenden sich sogar ganz von diesen traditionellen Symbolen ab und wählen einen individuellen Glücksbringer wie ihren Lieblingspullover oder das Armband, das ihnen die Urgroßmutter vererbt hat.

Ein endgültiges Fazit, welche Glücksbringer helfen und welche nicht, lässt sich daher nicht ziehen, doch populäre Glücksbringer wie die Maneki-neko erfreuen sich bestimmt nicht umsonst so großer Beliebtheit. Und die gute Nachricht: Bei dieser Vielfalt an Glücksbringern sollte für jeden eine angemessene Portion Glück dabei sein!

Persönliche Winkekatze designen

Die Maneki-neko sind längst nicht mehr nur in ihrer asiatischen Heimat populär. Auch hier in Deutschland trifft man regelmäßig auf die Glückskatze: in Geschäften, in Büros, in Privathaushalten.Manche stellen sich die Maneki-neko sogar ins Auto oder tragen sie in Form von Schmuck mit sich herum. Die bunten Katzen sollen uns Glück bringen und das möglichst überall. In dieser massenweisen Verbreitung geht jedoch auch die Individualität der Katzen verloren. Nur die wenigsten besitzen ein Winkekatzen-Unikat, sondern entdecken „ihre“ Winkekatze stattdessen an zahlreichen Orten wieder.

Wem das nicht gefällt und wer lieber einen ganz persönlichen Glücksbringer möchte, kann seine Maneki-neko selbst gestalten. Das ist zwar aufwendiger und unter Umständen auch teurer, als eine Winkekatze aus der Massenproduktion im Billigwarenladen um die Ecke zu kaufen, aber die Freude ist dafür umso größer. Außerdem hat man so alle Freiheiten in Bezug auf Form, Farbe und Gestaltung. Denn die „perfekte“ Glückskatze ist gar nicht so leicht zu finden. Die eine Katze ist zu bunt, die andere zu klein und wieder eine andere zu groß und trist. Die größte Schwierigkeit dürfte es sein, die selbsthergestellte Katze so zu konstruieren, dass sie mit ihrem Arm winken kann. Doch auch eine Katze ohne wackelnden Arm bringt Glück und Freude.

Um die Maneki-neko selbst zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine wohl eher unkonventionelle Vorgehensweise ist es, das Winkekatzenmodell mit einem 3D-Drucker herstellen zu lassen. Die zunächst weiße Figur kann dann angemalt und noch weiter personalisiert werden. Gerade dieses Bemalen ist auch eine schöne Bastelaktion für Kinder, die sich hierbei kreativ austoben können und am Ende ihren persönlichen Glücksbringer haben.

Wer gerade keinen Zugang zu einem 3D-Drucker hat und dafür handwerklich geschickt ist, kann die Winkekatze auch aus Ton formen oder aus Holz schnitzen. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer sichergehen will, dass ihm das fertige Modell gefällt, kann vorher auch einen Entwurf auf Papier zeichnen. Auch diese per Hand hergestellten Katzen sollten anschließend bemalt werden, um ihnen den einmaligen Winkekatzen-Look zu verleihen.

Auf diese Weise entsteht nach und nach eine Winkekatze, die genau den eigenen Vorstellungen entspricht und ein ganz persönlicher Glücksbringer ist. Bei dieser Katze können Sie sicher sein: Sie verhilft ganz sicher Ihnen zu ihrem persönlichen Glück.

Bakeneko: Das Gegenstück zur Winkekatze

Katzengestalten spielen eine große Rolle in der asiatischen Kultur und so ist neben der Maneki-neko auch die Bakeneko Teil des japanischen Glaubens. Ihr Name bedeutet übersetzt Monsterkatze oder Katzenmonster und sie ist ein bösartiger Katzendämon. Im Gegensatz zur Maneki-neko bringt sie Unglück und steht für alles Schlechte.

Die Bakeneko hat zwar eine Katzengestalt, ist aber größer als ein Hund. Die Verwandlung soll hervorgerufen werden, wenn Hauskatzen ein sehr hohes Alter erreichen oder besonders fettleibig sind. Nach der Verwandlung ernähren sie sich bevorzugt von Menschenfleisch und nehmen Jagd auf ihre Hausbewohner. Gelingt ihnen der Mord, können sie den Toten für eine gewisse Zeit fernsteuern und für ihre Verbrechen benutzen oder seine Gestalt annehmen.

Um die Bakeneko ranken zahlreiche Geschichten und Mythen wie die von Tasaku Genbei, seiner Mutter und deren Hauskatze: Die Verwandlung der Hauskatze wird in der Geschichte erst nach einigen Tag bemerkt, die Mutter wird tot aufgefunden und der Zusammenhang ist offensichtlich. Das Motiv der Bakeneko wird aufgrund ihrer Grausamkeit auch in Horrorfilmen und im traditionellen Kabuki- und Bunraku-Theater aufgegriffen. In Letzterem wird sie vorrangig in weiblicher Form dargestellt.

Im Gegensatz zur Maneki-neko ist die Bakeneko hauptsächlich als bösartiges Motiv bekannt und wird nicht als Skulptur dargestellt und verkauft. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass die Bakeneko in unseren Kulturkreisen weniger bekannt ist. Niemand will sich freiwillig Unglück ins Haus holen und beschäftigt sich lieber mit den sympathischeren Winkekatzen.

Weitere bösartige Katzendämonen des japanischen Glaubens sind zum Beispiel die Kasha oder Nekomata, die ebenfalls ein Gegenstück zur Maneki-neko sind. Die Maneki-neko sticht mit ihrer Glücksbringer-Rolle heraus und gewiss trägt auch diese Unverwechselbarkeit zu ihrer Popularität bei.

Für echte Liebhaber: Winkekatzen-Fanartikel

Echten Winkekatzen-Fans genügt es nicht, sich zu Hause eine (oder auch mehrere) Maneki-neko aufzustellen. Sie wollen sie immer und überall bei sich tragen und so mit anderen Leuten ihre Begeisterung teilen. Die Winkekatze selbst mit sich herum zu tragen, ist eher keine Option, doch es gibt zahlreiche Fanartikel, die sich stattdessen umso besser dafür eignen.

Stylische Schreibwaren

Egal ob für die Schule, Uni, Arbeit oder den privaten Bereich, Schreibwaren braucht jeder. Warum also die Schreibausrüstung nicht im kreativen Maneki-neko-Style zusammenstellen? Von Radiergummis über Kugelschreiber bis hin zum Mäppchen ist hier alles möglich. So macht das Arbeiten zukünftig mehr Spaß und vielleicht verhilft das Glück der Winkekatzen sogar zu besseren Arbeitsergebnissen.

Individuelle Kleidung

Wer ein T-Shirt oder einen Pullover mit Winkekatzen-Motiv trägt, zeigt allen Leuten direkt, wie gern er die kleinen Glücksbringer hat. Alternativ kann man auch einen Beutel oder eine Tasche wählen, die mit einer Maneki-neko bedruckt ist.

Oder wie wäre es mit einem Winkekatzen-Portmonee? Vielleicht verhelfen einem die Glücksbringer auf diesem Weg noch schneller zu Reichtum und Wohlstand.

Accessoires

In Form eines Schlüsselanhängers kann man die Maneki-neko und damit seinen Glücksbringer immer bei sich tragen. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch für Winkekatzen-Schmuck entscheiden. Die Auswahl reicht von Ketten und Armbändern über Ohrringe bis hin zu Broschen. Darunter findet man sowohl auffällig-kitschige Accessoires als auch schicke Schmuckstücke, sodass für jeden Typ etwas dabei ist.

Geschenkideen

Solche Winkekatzen-Artikel eignen sich auch prima als Geschenk, um dem Beschenkten zu zeigen, dass man ihm vom Herzen alles Gute wünscht. Wenn das Geschenk dann auch noch mit einem passenden Maneki-neko-Geschenkpapier umwickelt ist, lässt das jedes Winkekatzen-Fan-Herz höher schlagen.

Dazu kann man eine passende Karte beilegen und ein paar liebe Worte hineinschreiben. Oder man nutzt die Karte direkt dazu, um jemanden Glück zu wünschen und zu zeigen, dass man an ihn denkt. Wer auch im Karteninnern Winkekatzen haben möchte, kann selbst welche malen oder die Karten mit kleinen Winkekatze-Stempeln verschönern. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Kreative DIYs

Für kreative Menschen gibt es auch noch einen weiteren Tipp: Anstatt die Standardprodukte zu kaufen, kann man sich auch leicht seine eigenen Winkekatzen-Artikel herstellen. Zum Beispiel kann man ein T-Shirt mit seinem Lieblingsmotiv bedrucken oder man kauft entsprechende Stoffe und stellt mit einer Nähmaschine seine eigenen Artikel her. So kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und das Ergebnis ist ganz individuell.

Winkekatzen Emoticons

Maneki Nekos sind in Asien fast überall zu finden. Sie sind in Geschäften genauso anzutreffen, wie in privaten Häusern. Da ist es kaum verwunderlich, dass es die kleinen Glückskatzen ebenfalls in die virtuelle Welt geschafft haben.

Emoticons in Katzenform sind der letzte Schrei. Dabei ist zu beachten, dass sich die asiatische Schreibweise bzw. Lesart der Emoticons grundlegend von der westlichen unterscheidet. Während europäische Emoticons oder Smileys auf den Mund fokussieren (wie bei 🙂 oder 😀 ), zeigen asiatische Smileys die jeweilige Stimmung mittels der Augen an: ^.^ oder =.= Das ist ebenfalls bei dem Erfinden von Maneki Neko Emoticons wichtig. Weitere katzenhafte Attribute, wie Schnurrhaare, Nase oder Schwanz, können je nach Geschmack oder Detailliebe hinzugefügt werden. Natürlich darf bei einer echten Maneki Neko die winkende Pfote nicht fehlen. Grundsätzlich gilt, dass es bei der Erstellung von Emoticons keine Grenzen gibt. Und mit etwas Fantasie kann man viele schöne Winkekatzen Smileys gestalten.

Hier ein paar Vorschläge:

(^・^)ω

Diese Winkekatze ist quasi ein Prototyp. Ausgestattet mit einem rundlichen Gesicht, einem Näschen, fröhlichen Augen und einer winkenden Pfote ist sie deutlich als Maneki Neko zu erkennen. Mit zwei = bekommt die Katze zusätzlich noch ein paar Schnurrhaare.

(=^・^=)ω

Die winkende Pfote kann je nach Geschmack und Vorliebe natürlich die Seite wechseln oder weggelassen werden, sodass man ein „normales“ Kätzchen erhält.

Wie bei anderen Emoticons auch, können die Winkekatzen auch verschiedene Gefühle ausdrücken, je nach Art der Augen. Die Nase kann natürlich auch variieren.

චᆽච

ಠ ˑ̫ ಠ

ლ(ↀωↀ)

Wem die rudimentäre Winkekatze, bestehend aus Augen, Nase und Mund, nicht reicht, der kann auch die komplette Winkekatze als Emoticon darstellen. Ganze Winkekatzen kann man beispielsweise so darstellen:

ॢ₍⸍⸌̣ʷ̣̫⸍̣⸌₎

₍⸍⸌̣ʷ̣̫⸍̣⸌₎ค

~(=^‥^)ノ

(•.•ฅ)

Wir wünschen viel Spaß beim Posten und selber Erfinden! (=^・^=)ω

Winkekatzen-Gimmicks bei DaWanda.de

Die Winkekatze erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit und daher ist es nicht verwunderlich, dass es mittlerweile eine große Vielfalt an tollen Winkekatzen-Artikeln im Netz gibt. Neben vielem tollen Schmuck, Taschen, Stoffen und Mustern, stellen wir einige Stücke vor, die uns besonders ins Auge gestochen sind. Wir haben hier unsere Top 5 bei DaWanda.de zusammengestellt.

Platz 5: Glückskatze Ring

Dieser Winkekatze-Ring überzeugt auf Grund seines Designs. Es ist kein flacher Ring, wie die meisten, sondern die Winkekatze fungiert als Stein, der auf dem Finger thront. Sie kann zum Träger gewandt oder zum Gegenüber gewandt sitzen. Sie ist mit ihrem ovalen Körper und verschmitzten Grinsen ein wahrer Blickfang, nicht nur für Winkekatzenliebhaber!

Platz 4: Winkekatze Stempel

Winkekatze Popup Karte Der Winkekatze-Stempel ist ideal zum Verzieren von allerlei Dingen: Briefe, Unterlagen, Karten, aber auch Stoffe oder Möbel. Dafür einfach ein Stempelkissen nehmen oder eins selber basteln und dann mit Stofffarbe oder Holzlack befüllen und dann sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Toll auch für größere (und natürlich ganz große) Kinder zum Ausmalen. Unser Tipp: Ein kleines Holzkästchen kaufen oder basteln, schleifen und grundieren, dann mit dem Stempel ein Muster herstellen und die einzelnen Winkekatzen per Hand verzieren, egal ob jede anders oder alle gleich. Garantiert ein Unikat und ein ganz tolles, persönliches Geschenk!

Platz 3: Winkekatze PopUp Karte

Winkekatze Popup Karte Eine kunstvolle Winkekatzenvariante! Diese tolle Pop-Up-Karte zeigt beim Aufklappen eine japanische Winkekatze. Besonders faszinierend: Die Katze ist aus einem Blatt entstanden, nur durch Falten und kleine Schnitte. Sie ist quasi Instant-Origami. Wer sich traut, kann sich ja selber an solchen Pop-Up-Cards versuchen. Tutorials gibt’s bei youtube.com.

Platz 2: Winkekatzen Katzentasche

Zusammen was zusammen gehört! Diese Winkekatze-Tasche vereint die Leidenschaft für Lucky Cats mit der für die eigene Samtpfote. Die Tasche wird um die Transportbox herumgewickelt und bietet dann einen größeren Tragekomfort dank des Schulterriemens. Außerdem dunkelt die Tasche die Box etwas ab, was nervöse Katzen beruhigt. Für genügend Luft ist natürlich vorne und oben gesorgt. So kommt der kleine Vierbeiner entspannt und glücklich an seinem Ziel an.

Platz 1: Maneki-neko Tattoo

Winkekatze Popup Karte Liebe, die unter die Haut geht – zumindest fast. Das temporäre Winkekatze-Tattoo kann man ganz einfach aufkleben und es geht von alleine wieder ab. Eine wirklich originelle Art die Winkekatze am Körper zu tragen. Unser Favorit der ungewöhnlichsten Winkekatzen- Artikel. Das Einmal-Tattoo eignet sich ideal für Partys und Events. Und wer weiß, vielleicht dient es ja als Vorlage für ein richtiges Tattoo als Hommage an die Winkekatze.

Chris Marker – Künstler und Katzenfreund

Wer war Chris Marker? Autor, Aktivist, Filmemacher, Fotograf, Kritiker, Medienkünstler, Poet, Publizist, Reisender.

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So wurden seine umfangreichen Tätigkeiten in Zürich zusammengefasst.Dort widmete ihm das Museum für Gestaltung eine eigene Ausstellung mit dem Titel „Abschied vom Kino‟. Stets begleitete ihn auch noch eine besondere Eigenschaft: Er war großer Tierliebhaber.

Die Regisseurin und Schauspielerin Catherine Cadou sagt über ihn, dass er die Maneki Neko liebte, diese liebenswürdigen Katzen, die Passanten dazu einladen, einen unbekannten Ort zu betreten. Sie ist sich sogar sicher, dass er nach seinem Tod in einer Maneki Neko wiedergeboren wurde, um über uns alle zu wachen.

Im Jahre 1921 wurde Christian-Francois Bouche-Vielleneuve (kurz: Chris Marker) in Frankreich geboren, studierte später Philosophie bei keinem Geringeren als Jean-Paul Sartre und engagierte sich während des Zweiten Weltkriegs bei der Résistance. Anschließend betätigte er sich bis zu seinem Tode 2012 vor allem als Schriftsteller, Fotograf und Dokumentarfilmer. Sein Kurzfilm “La jetée – Am Rande des Rollfelds” von 1962 diente dreißig Jahre später als Vorlage für den Science-Fiction-Kracher “Twelve Monkeys”, welcher Bruce Willis einen Karrieresprung und Brad Pitt eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Der Winkekatze widmete er sich vor allem in dem hoch gelobten Essayfilm “Sans Soleil – Unsichtbare Sonne” von 1983, der eine Art Meditation über die Natur menschlicher Erinnerung darstellt und aus einer wilden Vermischung von Gedanken und Bildern einer Reise des Protagonisten besteht. Eine charakteristische Szene ist die Beschreibung des Gotoku-Ji Tempel in Tokyo, der sich in einem abgelegenen, grünen Stadtteil befindet und hunderte kleine Maneki Neko als hinterlassene Opfergaben enthält. “In einer Kaskade von Bildern, auf einem Trip durch das moderne Japan, aber auch mit Exkursionen nach Guinea-Bissau oder Island, San Francisco oder Paris, misst dieser Film das Terrain des menschlichen Gehirns aus.”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Dieser “kreative Wahnsinn” sei sogar ein Wendepunkt des modernen Kinos. Einen prominenteren Platz in der Geschichte kann man sich als Winkekatze kaum wünschen.

Nekogami – Die Katzengötter

Maneki Nekos sind nicht die einzigen berühmten Katzen aus der japanischen Kultur. Neben den winkenden Glücksbringern ist auch eine ähnliche Gestalt überliefert: Die Nekogami, Katzengötter, verehrt durch zahlreiche Schreine und Grabstätten in der Präfektur Miyagi.

Nekogami ist japanisch und bedeutet übersetzt „Katzengott“. Der Begriff steht seit fast einem halben Jahrtausend für als Gottheiten verehrte Katzen. Der Brauch stammt aus dem Shintoismus, der uralten japanischen Religion neben dem bekannten Buddhismus.

In der Umgebung der Shinto-Schreine werden in der Shinto-Religion die Kami angebetet, Gottheiten, die in Gestalt von Menschen, Tieren, Gegenständen oder sogar noch fantastischeren Formen auftreten. Auch hierzulande wohl bekannt durch Film und Fernsehen dürften die “torii” sein, die als riesige Tore aus zwei hohen Grundpfeilern mit zwei geschwungenen Querbalken bestehen. Das durchaus ehrbare Ziel in der Religion ist stets, in ausgeglichener Harmonie mit der Umwelt zu leben. Die Kami sind zwar Vorbilder und weiterentwickelt, jedoch nicht gänzlich unfehlbar, das macht sich noch sympathischer.

Während der sogenannten Edo-Zeit (1603 bis 1868) wurden die Katzen als Gottheiten (Kami) deklariert, in der Vorstellung, dass sie die Nahrungsvorräte der Menschen als Freund und Helfer schützten. Edo war die damalige Bezeichnung von Tokio, der heutigen Millionenmetropole mit Sitz der japanischen Regierung. Heute gelten die Nekogami vor allem als Schutzgötter für die eigenen Hauskatzen, sowohl im hiesigen Leben als auch im Jenseits. Um die geliebte eigene Katze vor Unheil und vor Krankheiten zu schützen, sind sogar Opfergaben üblich (für die Gunst der Gottheiten).

Unsere bekannte Maneki-Neko, die Winkekatze, zählt jedoch nicht zu den Nekogami, sie ist und bleibt der ewige Glücksbringer.