Anti-Atomkraft Aktion No More Nukes Bye-Bye Neko

Der Medien-Künstler Christian Graupner hat gemeinsam mit Partnern am 10. und 11. März 2013 eine Installation mit weltweiter Beteiligung arrangiert: “The Transpacific NMN ByeBye Waving”. NMN steht dabei für No More Nukes.

Bye Bye Nukes Im Rahmen dieser No More Nukes-Aktion wurden in Sichtweite dreier Atomkraftwerke in Kalifornien, Taiwan und Japan so wie an anderen Orten zeitgleich modifizierte solarbetriebene Winkekatzen aufgestellt. Dabei hat der Künstler die ursprüngliche Bedeutung der Winkekatze als winkender Glücksbringer durch eine bauliche Modifikation verändert: Der um 90° gedrehte winkende Arm eine solarbetriebenen Winkekatze hält mit ausgefahrenen Krallen ein (Anti)Atomkraftzeichen.

Winkekatze NMN Projekt Die auch mit “Bye-Bye Nukes” bezeichnete Aktion fand am 10. und 11. März 2013 in der Nähe des Atomkraftwerks SAn Onofre südlich von Los Angelos und zeitgleich nahe des AKW Nr. 4 bei Taipeh sowie in der Mongolei in Ulaambaatar statt.

Das Berliner Künstlerteam um Christian Graupner erhielt Unterstützung aus verschiedenen Ländern und Genres. In Der Mongolei wurden sogar Fernsehteams eingeladen, um die Aktion vor dem dortigen Beatles Denkmal zu begleiten. Die japanische Sound-Künstlerin Mieko Suzuki nimmt die NMN Katze mit auf ihre Tour, die sie durch Japan und Australien führt. In Taiwan steuern anonyme Midglieder der Aktivisten-Gruppe Civil 99 das Event. Alle beitragenden Künstler und Aktivisten waren aufgerufen, eigene Ideen und Inhalte in das Projekt einzubringen.

Winkekatze NMN Installation Video

Das Projekt kann durch Patenschaften oder auch durch den Kauf einer Bye Bye Nuke Winkekatze unterstützt werden.

PS Über einen anderen Objet Trouvé (Wikipedia) Ansatz, bei der die ursprüngliche Bedeutung der Winkekatze durch ein bauliches/gestalterisches Umdesign verändert wird, hatten wir im Rahmen der Maneki Neko als Doom Cat berichtet.

The Army of Luck

Der Konstanzer Medienkünstler Boris Petrovsky zeigte eine beeindruckende Winkekatzen-Installation auf der Art Karlsruhe.

Viel hilft viel. Ob das im Falle der Winkekatzen ebenfalls gilt, sei dahin gestellt. Fakt ist aber, daß die Winkekatzen-Installation “The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck” von Boris Petrovsky auf der ART KARLSRUHE äußert beeindruckend war. Insg. 520 (fünfhundertundzwanzig) goldene XXL Winkekatzen wurden auf einer 8 Meter breiten und 3 Meter hohen Matrix rechtwinklig in 40 Zeilen mit 13 Spalten angeordnet.

The Army of Luck von Boris Petrovsky

Jede einzelne Maneki Neko wurde mit einem Servomotor ausgerüstet, um exakt die Position und Geschwindigkeit der Pfote steuern zu können. Die gesamte Installation erweckte dabei den Eindruck einer riesigen Punkt-Matrix, die über eine bereitstehende Tastatur mit Text gefüttert werden konnte. Dabei schoben sich bis zu 40 Buchstaben wie bei einer Laufschrift von rechts nach links über die Winkekatze-Matrix. Sehr beeindruckend.

Zusätzlich zur Laufschrift zeigten die Glückskatzen 25 zufällige aber verschiedene Gruß- und Signalisierungsgesten, so bspw. die “Mexican Wave” oder “hyperkinesis”. Jede dargestellte Szenerie wurde mit zufälligen Sound-Schnipseln unterlegt, u.a. aus Unterhaltungssendungen, Politikerreden, Demonstrationen oder auch Unfällen. Ziel der Sound Samples war es unterschiedliche Gemütszustände wie Freude, Euphorie, Furcht, Agression, Schmerz etc. zu transportieren.

Winkekatze in krassem Animationsvideo

Shinji Inamoto hat ein wahrlich abgefahrenes Video mit After Effects and CINEMA4D gezaubert, das sich jeder Beschreibung entzieht.

Dazu der passende Track “La Combe du Tréboulou” von Thiaz Itch, dem ebenfalls eine sehr eigenwillige Note innewohnt.

Winkekatze im Video

Nicht ganz überraschend, daß im Video dann auch noch eine Winkekatze aus Bauklötzen wächst, um anschließend zum Stalakmiten-Igel zu mutieren. Einfach abgefahren trifft es wohl am besten.

Japanische Winkekatze statt Wackeldackel

Die japanische Glückskatze ist auf dem Vormarsch. Hier wurde eine Maneki Neko als Ersatz für den etwas in die Jahre gekommenen Wackeldackel entdeckt.

Ein aufmerksamer Freund der Winkekatzen hatte genau im richtigen Augenblick sein Smartphone zur Hand, um diesen Schnappschuß anzufertigen. Eine Winkekatze auf der Hutablage, die dem Autofahrer das Glück anscheinend direkt in seinen Wagen winken soll.

Im Auto: Winkekatze statt Wackeldackel

Eine schöne Idee, denn der Wackeldackel (Wikipedia) ist nur noch selten zu sehen womit wir ihn zur aussterbenden Spezies erklären müssen. Zwischendurch hat es der Wackel-Elvis (Wikipedia) dank Werbespot von Audi zu einer gewissen Berühtmheit und Verbreitung geschafft. Dennoch schlägt bisher keiner den Wackeldackel, der seit den 1970ern auf Hutablagen gesichtet wurde.

Die Wikipedia definiert den Wackeldackel als “die Nachbildung eines Dackels aus Kunststoff, dessen Kopf beweglich gelagert ist, so dass der Wackeldackel, wenn er auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett eines fahrenden PKWs steht, je nach den Bewegungen des Fahrzeugs den Kopf bewegt (mit ihm wackelt).” Das passt sehr gut zum winkenden Arm der Maneki Neko, die für den Wink-Effekt zwar mit einer Batterie gefüttert werden muß, dafür aber auch winkt, wenn der Wagen steht.

Wir plädieren für mehr Winkekatzen auf Hutablagen, um den alten Trends von Wackeldackel, Wackel-Elvis (Amazon) und – nicht zu vergessen – Toilettenpapierrollen und deren gehäkelten Überstülpern etwas Modernes entgegenzusetzen!

Verrücktes Maneki Neko / Winkekatze iPhone Theme

Für den wahren Fan, gibt es keine Grenzen: Wer die Maneki Nekos wirklich liebt, gibt seinem iPhone den ulitmativen Winkekatze-Look mit einem passenden iPhone Theme!

Winkekatze iPhone Theme Achtung, Nerd Alarm! Um ein iPhone mit einem neuen Theme zu “pimp”en ist ein wenig technisches Grundwissen unerlässlich!

Die wichtigste Voraussetzung, um Hintergrund und Icons des iPhones im Manga Winkekatze Style erstrahlen zu lassen, ist ein gejailbreaktes iPhone. Laut Apple erlischt mit dem Jailbreck die Hersteller-Garantie. Ab hier heißt es also: Proceed on your own risk! Und nun die Schritte zum Maneki Neko iPhone:

  1. Der Jailbreak ist mittlerweile für die meisten iOS-Versionen kein Problem mehr: Einfach mit dem iPhone auf jailbreakme.com gehen, den Button drücken, warten, und schon sollte der Jailbreak vollzogen sein.
  2. Es geht mit dem Mac oder PC zur Web-Site customizemyi.com, auf der das Winkekatze Theme als ZIP-Datei zum Download angeboten wird (Direkt-Download winkekatze-iphone-theme.zip).
  3. Die Theme Dateien müssen nun auf’s iPhone kopiert werden. Ganz kurz zusammengefasst: Per SSH mit dem iPhone verbinden (Password ist “alpine”) und das Theme in den Ordner /Library/Themes kopieren. Mehr Details würden hier den Rahmen sprengen. Google helps!
  4. Vorletzter Schritt: Die Winterboard-App aus dem Cydia-Store installieren. Die Cydia-App wurde mit dem Jailbreak auf’s iPhone geladen. Cydia starten und dort mit der Suchfunktion Winterboard aufstöbern und installieren.
  5. Abschließend die Winterboard-App starten und das Winkekatze Theme aktivieren.

Viel Spaß mit den japanischen Glückskatzen auf dem iPhone!

Winkekatze auf der Titelseite von sueddeutsche.de

Heute, am 28.06.2011, hat es eine goldene Winkekatze auf die Startseite des Online-Portals der Süddeutschen Zeitung geschafft.

Eine Winkekatze auf der Titelseite – Ruhm, der der Maneki Neko gebürt! Doch bevor wir auf den weltmännischen Weitblick der SZ ein Hohelied singen stellen wir lieber die Frage, ob denn in diesem Bericht von Thorsten Denkler alles mit rechten Dingen zugeht?

Ein zweideutiger Titel Wink mit der Katzenpfote überschreibt sein Protokoll eines “denkwürdigen Abschlusses der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen”. Dabei geht es um den Deutschlandbesuch des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao, es geht um Menschenrechte und es geht – vor allem – um wirtschaftliche Interessen.

Winkekatze auf sueddeutsche.de

Beim obligatorischen Menschenrechtsappell der Kanzlerin fällt Jiabao Wens Headset aus, so daß sich der Moderator Tobias Schlegl des NDR Satiremagazins Extra3 genötigt sieht dem chinesischen Ministerpräsidenten ein Gastgeschenk mit Aussage zu überreichen: Eine Winkekatze mit einem am Winkearm montierten Schlagstock. Die feierliche Übergabe mit den Worten “Freie Fahrt für die Wirtschaft, wer braucht da noch Menschenrechte?” schlug aber fehl.

Es darf nun trefflich darüber spekuliert werden, warum sich Herr Wen nicht freudestrahlend auf die Winkekatze gestürzt hat. Es darf übrigens auch darüber spekuliert werden, warum im SZ-Artikel beständig von einer “chinesischen” Winkekatze die Rede ist, obwohl die Maneki Neko eindeutig japanischen Ursprungs ist. So übrigens auch bei stern.de und der FAZ. Das wird doch nicht etwa ein journalistischer Copy’n’Paste-Lapsus sein?

[Update, 30.06.2011] Zwei Tage später, und schon steht der Extra3-Bericht des NDR zum Winkekatze-Überreichungsversuch durch den Moderator Tobias Schlegl auf YouTube bereit. Ein 03:35-Bericht mit langem Intro vor der Überreichung von Janina Kalle und Daniel Sprenger.

[Update, 17.03.2014] Fast zwei Jahre später, und das Video gibt es mittlerweile auf YouTube nicht mehr. Macht nichts, denn wir haben das Video in der NDR Extra3 Videothek gefunden.

[Update, 14.08.2014] Mittlerweile steht das Video auch bei Extra3 nicht mehr zur Verfügung. Wer braucht da noch ein “Recht auf Vergessen”…?

Winkekatze und Maneki Neko erobern das iPhone

Winkekatzen und Maneki Nekos Apps schießen scheinbar wie Pilze aus dem Boden: Wir stellen zwei weitere Vertreter dieser App-Gattung vor.

Maneki Neko / Winkekatze App für iPhone und iPad Fast muß man schon von einer Inflation an Maneki Neko Apps für iPhone, iPod touch und dem iPad sprechen. Der erste Neuzugang nennt sich schlicht “Winkekatze” (obwohl auf dem Startbildschirm Maneki Neko steht) und ist für 0,79 € im iTunes Store für iPhone, iPod touch und iPad zu haben. Die App liefert einige Hintergrundinformationen zur Herkunft der Winkekatze, neun verschiedene Hintergrundbilder und dazu die Winkekatze in sechs verschiedenen Farben. Der Claim der App: “Die Winkekatze winkt für Dich!”. Aha. Der Startbildschirm, vgl. linkes Bild, wirkt mit der verlaufenden schwarzen Farbe ein wenig morbide. Auf Basis der weiteren Screenshots, die im iTunes Store zu sehen sind, lässt sich aber ruhigen Gewissens behaupten, daß in dieser App keine Winkekatzen auf Grabsteinen tanzen.

[Update, 06.07.2011] Auf der Seite app-promocodes.de sind Gutschein-Kodes hinterlegt, mit denen bei iTunes die Winkekatze-App umsonst heruntergeladen werden kann. Dazu in iTunes auf den iTunes Store gehen, dann ganz oben rechts neben der E-Mail-Adresse angezeigt auf das kleine Dreieck klicken. Es sollte sich ein Drop-Down Fenster öffnen; dort den Punkt “Einlösen” auswählen und auf der dann erscheinenden Seite einen der Gutschein-Kodes eingeben.[/Update]

Maneki Neko / Winkekatze App für iPhone und iPadGleich weiter zur zweiten Winkekatze App, die sich schon ein wenig japanischer gibt. Zumindest mit dem Namen, der aber aufgrund seiner Länge ein wenig nach Longtail Keyword Suchmaschinenoptimierung aussieht “Maneki Neko – 招き猫 – Winkekatze – Glücksbringer”. Wiederum für iPhone, iPod touch und iPad geeignet, lässt der Claim “Glück, Erfolg und Reichtum mit dem iPhone.” bestes hoffen. Die Beschreibung der 1,59 € teuren App im iTunes Store ist so episch breit, daß wir lieber zitieren, als eine eigene Zusammenfassung zu versuchen:

Dieses App kannst Du vollständig an Deine Vorlieben anpassen: Hochwertige und ansprechende Grafiken mit liebevoll gestaltete Animationen stehen zur Auswahl. Wähle Deine Lieblingskatze aus einer ganzen Reihe von niedlichen Katzen – alle mit unterschiedlichen Fellfarben, von denen jede eine ganz eigene Bedeutung hat. Wähle eine der wunderschönen Landschaften als Hintergrund für Deine Winkekatze.

Streichle oder Spiele mit Deiner Katze und bring sie zum Miauen und Schnurren. Lass Dich von den witzigen Animationen und den faszinierenden Partikeleffekten verzaubern. Genieße die herrliche Geräuschkulisse einer Sommerwiese, die Abendstimmung in einem idyllischen Laubwald oder die Klänge traditioneller japanischer Musik, während Du mit Deiner Maneki Neko spielst.

Schnurren, Animationen, Partikeleffekte(!), idyllischer Laubwald – das klingt vielversprechend, hat aber auch seinen Preis. Als Alternative sei die nach wie vor kostenlose Maneki Neko (Lucky Cat) App empfohlen. Oder, vielleicht noch besser, eine richtige, echte, reale Winkekatze zum Anfassen – hier ein schönes silbernes Exemplar gefunden bei Amzon. Das “XL” steht für “groß” – die Maneki Neko ist 16cm hoch und 11cm breit (was aber gar nicht so XL ist – es gibt Winkekatzen aus Granit, die einen Meter hoch sind).

Winkekatze App zeigt den Stinkefinger

Werbevideo für Fingering Cat, Maneki Neko App Auch die Maneki Neko ist nicht gegen Verballhornung gefeit. Der Software-Hersteller Vanilla Breeze Co., Ltd. hat sich in eher unrühmlicher Weise der Winkekatze angenommen und eine iPhone-, iPod-, iPad-App namens “Fingering Cat, Maneki Neko” in den iTunes-Store gestellt. Dabei soll die aus Blogs und der Presse(?) bekannte “Maneki Neko, to cute to be rude” als “the one & only fingering cat app that differs from similarly named app” gelten.

An der Bekanntheit darf gezweifelt werden, kann diese App doch deutlich weniger als die im letzten Post vorgestellt Maneki Neko (Lucky Cat) App von Kisky Netmedia. Das einzig neue Feature in der hier beschriebenen “Fingering Cat”-App ist der Betrieb des winkenden Armes im sog. “Reverse Mode”. In diesem Modus dreht sich der Arm und die Maneki Neko zeigt dem Betrachter die gemeinhin als “Stinkefinger” bekannte Geste.
Klick auf das Bild rechts startet ein Werbevideo für die App. Vielleicht hilft das bei der Entscheidung keine 1,59 € für die “Fingering Cat”-Applikation auszugeben. 😉

Maneki Neko App für iPhone und iPad

Maneki Neko / Winkekatze App für iPhone und iPadDie Winkekatze als App auf dem iPhone und iPad? Der Werbetext verspricht “your own gorgeous Japanese Maneki Neko lucky cat” mit wunderschöner 3D Interaktivität. Das lässt auf stundenlange Kurzweil hoffen!

Derzeit wird die Maneki Neko (Lucky Cat) App für iPhone/iPad von Kisky Netmedia im iTunes-Store kostenlos angeboten (zuvor 0,79 €). Genau der richtige Zeitpunkt, um sich die App auf dem iPhone einmal genauer anzusehen. Der Entwickler wirbt mit allerlei Features, so bspw. “authentic lucky arm action”, der Möglichkeit die Winkekatze zu vergrößern (Pinch-Zoom) oder einem klingelnden Glöckchen, wenn das iPhone oder iPad geschüttelt werden. Let’s go!

Nach dem Start der App wird der Bildschirm von einer dreidimensional wirkenden, weißen Winkekatze ausgefüllt. Die Maneki Neko winkt kontinuierlich mit der rechten Pfote und soll damit dem App-Nutzer gemäß Formen und Farben der Winkekatze Geld und Wohlstand herbeiwinken. Dabei hat das Winken aufgrund seiner Langsamkeit einen definitiv hypnotisch, zen-artigen Charakter.

Auch der versprochene Pinch-Zoom, also das Vergrößern und Verkleinern der Lucky Cat mit zwei Fingern, funktioniert, wenngleich auch hier etwas mehr Geschwindigkeit wünschenswert wäre. Mit nur einem Finger kann die Winkekatze und ihre Achsen gedreht und somit von allen Seiten begutachtet werden. 3D Maneki Neko / Winkekatze auf dem iPhone Dabei winkt sie unaufhörlich weiter, was die Vermutung nahelegt, daß sie mit einer Eveready-Batterie betrieben wird (vgl. Werbung mit der Winkekatze).

Wird das iPhone geschüttelt, so läutet das Glöckchen am Halsband der Winkekatze. Kann die App noch mehr? Leider nicht viel. Ein kurzer Tap auf den iPhone Screen fördert ein aus drei Punkten bestehendes Menü zutage. Unter “More” kann man in den App Store wechseln, um weitere Apps des Anbieters zu erwerben. “About” gibt eine zweizeilige Erläuterung zur Maneki Neko. Und via “Share” kann die Winkekatze über Facebook, Twitter oder per E-Mail anderen Menschen näher gebracht werden. Dort findet sich auch eine Wallpaper-Option, die das obenstehende Bild der Maneki Neko zur Nutzung als Hintergrundbild in die Photo Library schreibt.

Fazit: Die Maneki Neko App leistet, was sie verspricht. Aber auch nicht mehr. Daher stellt sich unmittelbar nach dem ersten Ausprobieren die Frage, welchem höheren Zweck diese App eigentlich dient. Als Zeitvertreib in der Warteschlange scheint sie mangels kurzweiliger Funktionen nicht geeignet. Wer aber die (geringen) Kosten für eine echte Winkekatze scheut, der mag mit dieser App im Dauerbetrieb auf dem Sideboard oder im Bücherregal gut bedient sein. Insb., solange die Maneki Neko App kostenlos angeboten wird.

Winkekatze lockt Kunden zur Stadtsparkasse Düsseldorf

Maneki Neko als Werbe-Testimonial der SSK DüsseldorfDie Winkekatze erneut in der Werbung: Im Januar 2011 machte sich die Stadtsparkasse Düsseldorf die Bekanntheit der Maneki Neko zunutze und verwendete sie im Rahmen einer Düsseldorf Plakatkampagne.

Die Maneki Neko ist ein beliebtes Werbe-Testimonial. Der Batteriehersteller Eveready hat vor einigen Jahren gezeigt, wie Werbung mit der Winkekatze funktionieren kann.

Nun zeigt die Düsseldorfer Stadtsparkasse wie die -insb. im asiatischen Raum sehr bekannte- Maneki Neko als Werbe-Testimonial eingesetzt werden kann. Deren Verwendung ist vor dem Hintergrund des einzigen Japantowns in Deutschland, wie die Wikipedia die über 6000 Japaner in Düsseldorf bezeichnet, nachvollziehbar. Und angesichts der japanischen Schrift auf dem Plakat besteht kein Zweifel daran, wen sowohl Motiv als auch Text ansprechen sollen.

Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Winkekatze und angesichts der verschiedenen Formen und Farben, in der die Maneki Nekos verfügbar sind, hat die Stadtsparkasse alles richtig gemacht: Sie wählten eine Winkekatze, die den linken Arm erhoben hat und somit Käufer oder Besucher einladen soll. Dies gepaart mit dem Schildplattmuster der seltenen Kaliko Katze, die traditionell die glückbringendste aller Maneki Nekos sein soll. Wenn das keine neuen (japanischen) Kunden anlockt, was dann?