Winkekatzen als Kunstwerk

3. August 2018 von LuckyCat

Winkekatzen bringen meist vor allem einer einzelnen Person Glück. Doch wer sagt eigentlich, dass ihr Einsatzgebiet auf das eigene Heim oder den Laden beschränkt sind? Warum sollten sie nicht auch im Bereich der Kunst Anwendung finden? Mit ihrem prächtigen Aussehen sind die Winkekatzen natürlich schon jede für sich ein kleines Kunstwerk. Doch wenn man mehrere von ihnen vereint, lassen sich damit noch ganz andere Botschaften treffen. Genau das tut der Künstler Marc Fromm. Mit seinen Winkekatzen-Installationen will er gleich einer ganzen Glück bescheren und sie mit seiner Kunst erfreuen oder zum Nachdenken anregen.

Letzteres erreicht er vor allem mit seiner Installation „Lampedusa – Good Luck“. Diese zeigt zwei Boote, die voll mit Winkekatzen besetzt sind und die zum Teil sogar übereinander gestapelt sind. Sie fahren auf einem blauen Förderband, das das Meer repräsentieren soll. Damit spielte der Künstler 2015 auf die aktuelle Flüchtlingssituation an, wofür ihm auch der Kunstpreis Sachsen-Anhalt verliehen wurde.

Noch berühmter dürfte jedoch sein „Winkekatzen-Laufband“ sein. Diese Installation zeigt zehn Winkekatzen auf einem Laufband, das sich um sich selbst dreht. Besonders deutlich wird dies auch im englischen Kunstwerktitel „Diving Platform“, der verdeutlicht, dass einige der Winkekatzen auch auf dem Kopf hängen, ehe das Band sie wieder nach oben bringt. Dieses Laufband ohne Ende wird als Symbol für das ewige Streben, das ebenfalls nie an einem Ende ankommt, gedeutet.

Doch scheinbar kam das Kunstwerk in Halle nicht bei allen gut an. Zuletzt wurde es 2017 von beschädigt, wobei die vier der Winkekatzen abgeschlagen und an einem anderen Ort in der Stadt weggeworfen wurden. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits 2015, wonach die Installation wieder neu aufgebaut werden musste. Die Beweggründe der Vandalen sind unklar. Gefällt ihnen die Botschaft der Installation nicht? Wünschen sie sich und ihren Mitmenschen kein Glück?

Beim Großteil der Bevölkerung in Halle stießen die Taten auf Ärger und Empörung, was sie in Nachrichten an die Kunststiftung in Halle zum Ausdruck brachten. Dank tatkräftiger Unterstützung konnte das Kunstwerk in beiden Fällen wieder aufgebaut werden und vermittelt damit noch eine ganz andere Botschaft: Wahres Glück lässt sich nicht so einfach zerstören!


Die Vielfalt der Glücksbringer – was hilft wirklich?

3. May 2018 von LuckyCat

Echte Winkekatzen-Liebhaber schwören selbstverständlich auf die glücksbringende Wirkung der Maneki-neko. Für welchen Lebensbereich sie Glück bringen, hängt von ihrer Farbe und der winkenden Pfote ab, wie wir bereits in früheren Artikeln erläutert haben. Daneben gibt es jedoch auch noch zahlreiche andere Glücksbringer.

Ein Klassiker unter den Glücksbringern ist das vierblättrige Kleeblatt. Im Gegensatz zur Glückskatze kann man es nicht käuflich erwerben, sondern muss mühsam nach einem suchen. Das kann ein Nachteil sein, macht es dafür aber auch umso wertvoller. Darüber hinaus hat die Natur noch mehr Glück zu bieten: Auch Marienkäfer oder Fliegenpilze gelten als Glückszeichen und die Leute freuen sich, wenn eines dieser Symbole ihren Weg kreuzt.

Bereits seit der Antike gilt auch das Hufeisen als Glückssymbol. Es beschützt angeblich nicht nur die Hufe der Pferde, sondern auch jeden, der sich ein Hufeisen an seine Türe hängt, und ist damit ein Symbol für Glück und Sicherheit. Wer dagegen Glück in Bezug aufs Geld sucht, freut sich vielleicht eher über einen Glückscent. Dieser ist ein Symbol für Reichtum und wird gerne verschenkt, um Freunden oder Verwandten finanzielle Sicherheit zu wünschen.

Auch Schweine sind ein Zeichen des Glücks und werden gerne in Form von Marzipan- oder Schokoladenfiguren, Schlüsselanhängern oder kleinen Kuscheltieren nachgebildet und verschenkt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gerne werden die einzelnen Glückssymbole auch miteinander kombiniert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Sparschwein in Kombination mit einem Glückscent? Oder mit einem Marzipanschwein, das auf einem vierblättrigen Kleeblatt hockt? Ob sie dann auch doppeltes Glück bringen, sei dahingestellt, aber sie sind auf jeden Fall ein schönes Symbol, wenn man einer lieben Person Glück wünschen möchte.

Letztlich kann wohl keiner dieser Glücksbringer per se als richtig oder falsch bezeichnet werden. Jeder Mensch setzt auf ein anderes Symbol und die Wahl des Glücksbringers ist immer auch eine sehr persönliche Entscheidung. Manche Menschen wenden sich sogar ganz von diesen traditionellen Symbolen ab und wählen einen individuellen Glücksbringer wie ihren Lieblingspullover oder das Armband, das ihnen die Urgroßmutter vererbt hat.

Ein endgültiges Fazit, welche Glücksbringer helfen und welche nicht, lässt sich daher nicht ziehen, doch populäre Glücksbringer wie die Maneki-neko erfreuen sich bestimmt nicht umsonst so großer Beliebtheit. Und die gute Nachricht: Bei dieser Vielfalt an Glücksbringern sollte für jeden eine angemessene Portion Glück dabei sein!


Persönliche Winkekatze designen

2. February 2018 von LuckyCat

Die Maneki-neko sind längst nicht mehr nur in ihrer asiatischen Heimat populär. Auch hier in Deutschland trifft man regelmäßig auf die Glückskatze: in Geschäften, in Büros, in Privathaushalten.Manche stellen sich die Maneki-neko sogar ins Auto oder tragen sie in Form von Schmuck mit sich herum. Die bunten Katzen sollen uns Glück bringen und das möglichst überall. In dieser massenweisen Verbreitung geht jedoch auch die Individualität der Katzen verloren. Nur die wenigsten besitzen ein Winkekatzen-Unikat, sondern entdecken „ihre“ Winkekatze stattdessen an zahlreichen Orten wieder.

Wem das nicht gefällt und wer lieber einen ganz persönlichen Glücksbringer möchte, kann seine Maneki-neko selbst gestalten. Das ist zwar aufwendiger und unter Umständen auch teurer, als eine Winkekatze aus der Massenproduktion im Billigwarenladen um die Ecke zu kaufen, aber die Freude ist dafür umso größer. Außerdem hat man so alle Freiheiten in Bezug auf Form, Farbe und Gestaltung. Denn die „perfekte“ Glückskatze ist gar nicht so leicht zu finden. Die eine Katze ist zu bunt, die andere zu klein und wieder eine andere zu groß und trist. Die größte Schwierigkeit dürfte es sein, die selbsthergestellte Katze so zu konstruieren, dass sie mit ihrem Arm winken kann. Doch auch eine Katze ohne wackelnden Arm bringt Glück und Freude.

Um die Maneki-neko selbst zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine wohl eher unkonventionelle Vorgehensweise ist es, das Winkekatzenmodell mit einem 3D-Drucker herstellen zu lassen. Die zunächst weiße Figur kann dann angemalt und noch weiter personalisiert werden. Gerade dieses Bemalen ist auch eine schöne Bastelaktion für Kinder, die sich hierbei kreativ austoben können und am Ende ihren persönlichen Glücksbringer haben.

Wer gerade keinen Zugang zu einem 3D-Drucker hat und dafür handwerklich geschickt ist, kann die Winkekatze auch aus Ton formen oder aus Holz schnitzen. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer sichergehen will, dass ihm das fertige Modell gefällt, kann vorher auch einen Entwurf auf Papier zeichnen. Auch diese per Hand hergestellten Katzen sollten anschließend bemalt werden, um ihnen den einmaligen Winkekatzen-Look zu verleihen.

Auf diese Weise entsteht nach und nach eine Winkekatze, die genau den eigenen Vorstellungen entspricht und ein ganz persönlicher Glücksbringer ist. Bei dieser Katze können Sie sicher sein: Sie verhilft ganz sicher Ihnen zu ihrem persönlichen Glück.


Bakeneko: Das Gegenstück zur Winkekatze

7. November 2017 von LuckyCat

Katzengestalten spielen eine große Rolle in der asiatischen Kultur und so ist neben der Maneki-neko auch die Bakeneko Teil des japanischen Glaubens. Ihr Name bedeutet übersetzt Monsterkatze oder Katzenmonster und sie ist ein bösartiger Katzendämon. Im Gegensatz zur Maneki-neko bringt sie Unglück und steht für alles Schlechte.

Die Bakeneko hat zwar eine Katzengestalt, ist aber größer als ein Hund. Die Verwandlung soll hervorgerufen werden, wenn Hauskatzen ein sehr hohes Alter erreichen oder besonders fettleibig sind. Nach der Verwandlung ernähren sie sich bevorzugt von Menschenfleisch und nehmen Jagd auf ihre Hausbewohner. Gelingt ihnen der Mord, können sie den Toten für eine gewisse Zeit fernsteuern und für ihre Verbrechen benutzen oder seine Gestalt annehmen.

Um die Bakeneko ranken zahlreiche Geschichten und Mythen wie die von Tasaku Genbei, seiner Mutter und deren Hauskatze: Die Verwandlung der Hauskatze wird in der Geschichte erst nach einigen Tag bemerkt, die Mutter wird tot aufgefunden und der Zusammenhang ist offensichtlich. Da Motiv der Bakeneko wird aufgrund ihrer Grausamkeit auch in Horrorfilmen und im traditionellen Kabuki- und Bunraku-Theater aufgegriffen. In Letzterem wird sie vorrangig in weiblicher Form dargestellt.

Im Gegensatz zur Maneki-neko ist die Bakeneko hauptsächlich als bösartiges Motiv bekannt und wird nicht als Skulptur dargestellt und verkauft. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass die Bakeneko in unseren Kulturkreisen weniger bekannt ist. Niemand will sich freiwillig Unglück ins Haus holen und beschäftigt sich lieber mit den sympathischeren Winkekatzen.

Weitere bösartige Katzendämonen des japanischen Glaubens sind zum Beispiel die Kasha oder Nekomata, die ebenfalls ein Gegenstück zur Maneki-neko sind. Die Maneki-neko sticht mit ihrer Glücksbringer-Rolle heraus und gewiss trägt auch diese Unverwechselbarkeit zu ihrer Popularität bei.


Für echte Liebhaber: Winkekatzen-Fanartikel

7. August 2017 von LuckyCat

Echten Winkekatzen-Fans genügt es nicht, sich zu Hause eine (oder auch mehrere) Maneki-neko aufzustellen. Sie wollen sie immer und überall bei sich tragen und so mit anderen Leuten ihre Begeisterung teilen. Die Winkekatze selbst mit sich herum zu tragen, ist eher keine Option, doch es gibt zahlreiche Fanartikel, die sich stattdessen umso besser dafür eignen.

Stylische Schreibwaren

Egal ob für die Schule, Uni, Arbeit oder den privaten Bereich, Schreibwaren braucht jeder. Warum also die Schreibausrüstung nicht im kreativen Maneki-neko-Style zusammenstellen? Von Radiergummis über Kugelschreiber bis hin zum Mäppchen ist hier alles möglich. So macht das Arbeiten zukünftig mehr Spaß und vielleicht verhilft das Glück der Winkekatzen sogar zu besseren Arbeitsergebnissen.

Individuelle Kleidung

Wer ein T-Shirt oder einen Pullover mit Winkekatzen-Motiv trägt, zeigt allen Leuten direkt, wie gern er die kleinen Glücksbringer hat. Alternativ kann man auch einen Beutel oder eine Tasche wählen, die mit einer Maneki-neko bedruckt ist.

Oder wie wäre es mit einem Winkekatzen-Portmonee? Vielleicht verhelfen einem die Glücksbringer auf diesem Weg noch schneller zu Reichtum und Wohlstand.

Accessoires

In Form eines Schlüsselanhängers kann man die Maneki-neko und damit seinen Glücksbringer immer bei sich tragen. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch für Winkekatzen-Schmuck entscheiden. Die Auswahl reicht von Ketten und Armbändern über Ohrringe bis hin zu Broschen. Darunter findet man sowohl auffällig-kitschige Accessoires als auch schicke Schmuckstücke, sodass für jeden Typ etwas dabei ist.

Geschenkideen

Solche Winkekatzen-Artikel eignen sich auch prima als Geschenk, um dem Beschenkten zu zeigen, dass man ihm vom Herzen alles Gute wünscht. Wenn das Geschenk dann auch noch mit einem passenden Maneki-neko-Geschenkpapier umwickelt ist, lässt das jedes Winkekatzen-Fan-Herz höher schlagen.

Dazu kann man eine passende Karte beilegen und ein paar liebe Worte hineinschreiben. Oder man nutzt die Karte direkt dazu, um jemanden Glück zu wünschen und zu zeigen, dass man an ihn denkt. Wer auch im Karteninnern Winkekatzen haben möchte, kann selbst welche malen oder die Karten mit kleinen Winkekatze-Stempeln verschönern. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Kreative DIYs

Für kreative Menschen gibt es auch noch einen weiteren Tipp: Anstatt die Standardprodukte zu kaufen, kann man sich auch leicht seine eigenen Winkekatzen-Artikel herstellen. Zum Beispiel kann man ein T-Shirt mit seinem Lieblingsmotiv bedrucken oder man kauft entsprechende Stoffe und stellt mit einer Nähmaschine seine eigenen Artikel her. So kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und das Ergebnis ist ganz individuell.


Japanese Bobtail: Vorbild der Winkekatze

1. May 2017 von LuckyCat

Maneki-nekos erkennt man nicht nur am winkenden Arm, sondern auch an ihrem speziellen Aussehen. Wo hat dieses Aussehen aber seinen Ursprung? Da Maneki-nekos vor allem in Japan, China, Taiwan und Thailand beliebt sind, ist es nicht verwunderlich, dass eine asiatische Katzenrasse das Vorbild der Winkekatzen ist.

Konkret ist ihr Aussehen der japanischen Rasse Japanese Bobtail nachempfunden. Im Japanischen sind die Katzen als Kazoku-neko bekannt. Dieser Name bedeutet übersetzt „Familienkatze“ und passt gut zum freundlichen Charakter der Japanese Bobtail. Sie verstehen sich gut mit ihren Artgenossen, sind aber auch menschenbezogen und integrieren sich gut in die Familie. Dieser Aspekt lässt sich auf die Winkekatze übertragen, denn im privaten Bereich soll die Maneki-neko der ganzen Familie Geld und Wohlstand bringen.

Die Japanese Bobtail ist eine mittelgroße Kurzhaarkatze, die ein Gewicht zwischen zwei und fünf Kilogramm erreicht. Sie hat einen hoppelnden Gang, der an ein Kaninchen erinnert. Ihre Fellfarbe kann verschiedene Farbausprägungen haben, möglich sind auch zwei oder drei verschiedene Fellfarben.

Die dreifarbige Zuchtform ist besonders hochgeschätzt und wird Mike-Neko (übersetzt: Drei-Fell-Katze) genannt. Bereits diese Betitelung erinnert sehr an den japanischen Namen der Winkekatze, Maneki-neko. Weiterhin passt auch die Dreifarbigkeit gut zu den Winkekatzen, denn auch Maneki-nekos zeichnen sich durch ihre vielen Farben aus.

Ein prägnantes Merkmal der Japanese Bobtail sind die markanten und aufrechtstehenden Ohren. Am auffälligsten ist jedoch ihr kurzer Stummelschwanz. Beides sind auch Merkmale der Winkekatze, die als Glücksbringer gilt. Allgemein gelten alle Katzen mit Stummelschwänzen in den asiatischen Ländern als Glücksbringer.

Sowie sich um die Maneki-neko zahlreiche Mythen ranken, gibt es auch zur Entstehung der Japanese Bobtail eine Legende. Angeblich fing eine Katze mit ihrem Schwanz Feuer und lief daraufhin panisch durch die Stadt. Sie setzte zahlreiche Häuser in Flammen und sorgte für großes Unglück. Daraufhin gab es eine kaiserliche Anordnung, dass die Schwänze aller Katzen entfernt werden sollten.

Dass die Legende eher fragwürdig ist, liegt auf der Hand. Wahrscheinlicher ist, dass die Katzen mit dem Stummelschwanz gezielt gezüchtet wurden, erwähnt werden sie etwa ab dem 17. Jahrhundert. Angeblich sollen sie jedoch bereits vor 1000 Jahren in China gelebt haben. Ob der kurze Schwanz also allein durch Zucht entstanden ist, bleibt unklar.

Klar ist jedoch, dass sie das Vorbild der Maneki-neko sind und wir ihnen das einzigartige Aussehen der Winkekatzen zu verdanken haben. Doch nicht nur das. Die Japanese Bobtail war auch das Vorbild für die Hello Kitty Katze oder das Pokémon Mauzi. All das macht deutlich, wie groß die Bedeutung der Stummelschwanz-Katzen in der asiatischen Kultur ist. Das gleiche gilt für die Maneki-neko.


Mit welchem Arm winkt die Katze?

21. February 2017 von LuckyCat

Für viele Leute gleicht eine Winkekatze der anderen. Manche achten vielleicht noch auf die Farbe, aber kaum einer darauf, mit welchem Arm die Maneki-neko winkt. Dabei steckt dahinter eine tiefere Bedeutung. Winkt die Katze mit der linken Pfote, lockt das die Kundschaft ins Geschäft. Bewegt sie den rechten Arm, bringt sie Geld und Wohlstand.

Die Winkekatzen lassen sich so anhand des Winkearms dem geschäftlichen oder privaten Bereich zuordnen. Weitaus verbreiteter sind dabei die Katzen mit einer linken Winkepfote. Heute sind sie längst nicht mehr nur in Asia-Shops zu finden, sondern stehen auch im Schaufenster zahlreicher anderer Geschäfteaus und begrüßen dort die Kundschaft. Durch ihr auffälliges Aussehen sollen sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich ziehen und sie durch das Winken einladen, in den Laden zu kommen.

Interessant ist auch, dass die Innenfläche der Pfote nach vorne gerichtet ist. Hier in Deutschland ist dies ein Zeichen der Verabschiedung, dabei soll die Katze die Kunden doch willkommen heißen. Hier macht sich also besonders stark der asiatische Ursprung der Maneki-neko bemerkbar, denn dort gilt genau diese Geste als Begrüßung.

Vereinzelt lassen sich auch Modelle finden, bei denen die Katze mit beiden Armen winkt. Dies wird von den meisten Leuten jedoch als übertrieben oder gar aggressiv gewertet. Wir empfehlen daher, lieber verschiedene Winkekatzen zu kaufen, um alle Lebensbereiche abzudecken. In jedem Fall gilt: je höher die Katze ihren Arm hebt, desto stärker ist ihre Wirkung.

Weiterhin geben auch die Farbe der Maneki-neko und ganz besonders die Farbe ihres Halsbandes Aufschluss darüber, auf welche Lebensaspekte sie Auswirkungen hat. Auf dem Halsband ist häufig auch ein Spruch eingraviert, der zeigt, welchen Wunsch die Katze ihrem Besitzer erfüllen soll.

Winkekatze ist also definitiv nicht gleich Winkekatze und sogar hinter der Geste des Winkens versteckt sich eine weitere Bedeutung.


Maneki-neko: Zwischen Kult und Kitsch

7. November 2016 von LuckyCat

Winkekatze Popup Karte Sie sind bunt, schrill und wirklich originell. Die Rede ist von den Winkekatzen oder winkenden Katzen, die in Japan Maneki-neko genannt werden. Aber was steckt eigentlich hinter der kitschigen Figur, welche Bedeutung hat sie und warum ist eine winkende Katze weltweit so beliebt?

Eindeutig mehr als nur ein Dekostück

Klar, im asiatischen Raum findet man die Maneki-neko an fast jeder Ecke. Die aufrecht sitzende Katze ist weitaus mehr als nur ein Dekostück. In Japan, China, Thailand oder Taiwan ist die Winkekatze ganz besonders beliebt. Dort steht sie in den Eingängen von Läden und Einkaufspassagen, vor Restaurants, Lotterien und selbst vor Bordellen. Denn sie hat eine ganz wichtige Aufgabe: Die Katzenfigur soll Glück bringen und im Umkehrschluss Unglück fernhalten. Außerdem sollen potentielle Kunden durch die freundlich winkende Katze eingeladen werden – auch wenn viele die Geste schon irrtümlicherweise als Verabschiedung gedeutet haben. Grundsätzlich gilt: Winken die Maneki-neko mit der linken Pfote, soll das Kunden anlocken. Bewegen sie dagegen die Rechte, sorgt das angeblich für Wohlstand.

Aber nicht nur für die öffentliche Repräsentation, sondern ebenso für den privaten Zweck wird die Maneki-neko aufgestellt. Denn auch in den eigenen vier Wänden soll sie Wohlstand bescheren und für reichlich Glück sorgen.

Warum sie so aussieht, wie sie aussieht

Warum die Maneki-neko heute so aussieht, wie sie aussieht, liegt an der Katzenrasse Japanese Bobtail, die als Vorbild für die Figur gilt. Gleichermaßen wie das tierische Original hat auch die Winkekatze häufig drei Farben, ist stummelschwänzig und hat typischerweise aufrechtstehende Ohren. In der Regel tragen die Winkekatzen ein Halsband, meistens ist es ein rotes. Mittig des Halsbandes befindet sich eine zierliche goldene Glocke. Was genau die Winkekatze als Glückbringer herbeiführen sollen, ist meist auf dem Halsband oder der Glocke eingraviert.

Aus welchem Material bestehen Winkekatzen?

Während die kultige Winkekatze früher ausschließlich aus Keramik hergestellt wurde, besteht sie mittlerweile vor allem aus Kunststoff. Grundsätzlich gibt es aber sehr viele Modelle, die sich im Hinblick auf den Preis und die Qualität stark voneinander unterscheiden. Beispielsweise gibt es die Winkekatze noch in Porzellan oder Ton.

Wie groß sind Winkekatzen?

Die Winkekatzen gibt es in den unterschiedlichsten Designs, Farben und Größen. Im Grunde gibt es kleinere Winkekatzen, die zwischen 9 und 20 cm groß sind, und größere Modelle zwischen 20 und 50 cm.

Welche Farbe hat welche Bedeutung?

Abgesehen von der Funktion des Glücksbringers, ist die Winkekatze für viele Menschen einfach nur rein dekorativ, bringt einen asiatischen Flair in das heimische Wohnzimmer und wird allein durch das auffällige Design schon zum Hingucker. Die unterschiedlichen Farben der Winkekatzen erfüllen allerdings nicht nur einen dekorativen Zweck, sondern haben eine tiefere Bedeutung. So soll die schwarze Winkekatze beispielsweise böse Dämonen verscheuchen. Eine weiße Winkekatze hingegen symbolisiert Reinheit und zieht das Gute an. Die goldene Maneki-neko soll bekanntlich Reichtum anziehen und die rote Farbe bringt Glück und vertreibt Unglück. Eine dreifarbige Winkekatze soll ganz besonders viel Glück bringen, während durch die Farbe grün für Gesundheit und Erfolg sorgen soll. Häufig findet man die kultige Winkekatze auch in der Farbe blau, die Träume erfüllen soll. Eine rosafarbene Winkekatze hat eine völlig andere Bedeutung und steht für Romantik und Liebe. Im Artikel zu Formen und Farben der Winkekatze haben wir das alles auch noch einmal grafisch aufbereitet.

Ziemlich verrückt, oder?

Die Winkekatze gibt es nicht nur aus Keramik, Porzellan oder Kunststoff. Nein, sie existiert sogar auf der nackten Haut und auf Klamotten. Denn: Winkekatzen gibt es als Tattoos, werden auf T-Shirts gedruckt und sind beliebte Motive für Kaffeebecher, Geldbörsen oder Anhängern. Und das ist noch längst nicht alles. Mittlerweile gibt es sogar Ringe, Stempel, Taschen, PopUp Karten und Kurzgeschichten mit Winkekatzen. Wer also ein echter Fan des Motivs ist, findet reichlich Material im Internet. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.


Winkekatzen Emoticons

18. January 2016 von LuckyCat

Maneki Nekos sind in Asien fast überall zu finden. Sie sind in Geschäften genauso anzutreffen, wie in privaten Häusern. Da ist es kaum verwunderlich, dass es die kleinen Glückskatzen ebenfalls in die virtuelle Welt geschafft haben.

Emoticons in Katzenform sind der letzte Schrei. Dabei ist zu beachten, dass sich die asiatische Schreibweise bzw. Lesart der Emoticons grundlegend von der westlichen unterscheidet. Während europäische Emoticons oder Smileys auf den Mund fokussieren (wie bei 🙂 oder 😀 ), zeigen asiatische Smileys die jeweilige Stimmung mittels der Augen an: ^.^ oder =.= Das ist ebenfalls bei dem Erfinden von Maneki Neko Emoticons wichtig. Weitere katzenhafte Attribute, wie Schnurrhaare, Nase oder Schwanz, können je nach Geschmack oder Detailliebe hinzugefügt werden. Natürlich darf bei einer echten Maneki Neko die winkende Pfote nicht fehlen. Grundsätzlich gilt, dass es bei der Erstellung von Emoticons keine Grenzen gibt. Und mit etwas Fantasie kann man viele schöne Winkekatzen Smileys gestalten.

Hier ein paar Vorschläge:

(^・^)ω

Diese Winkekatze ist quasi ein Prototyp. Ausgestattet mit einem rundlichen Gesicht, einem Näschen, fröhlichen Augen und einer winkenden Pfote ist sie deutlich als Maneki Neko zu erkennen. Mit zwei = bekommt die Katze zusätzlich noch ein paar Schnurrhaare.

(=^・^=)ω

Die winkende Pfote kann je nach Geschmack und Vorliebe natürlich die Seite wechseln oder weggelassen werden, sodass man ein „normales“ Kätzchen erhält.

Wie bei anderen Emoticons auch, können die Winkekatzen auch verschiedene Gefühle ausdrücken, je nach Art der Augen. Die Nase kann natürlich auch variieren.

චᆽච

ಠ ˑ̫ ಠ

ლ(ↀωↀ)

Wem die rudimentäre Winkekatze, bestehend aus Augen, Nase und Mund, nicht reicht, der kann auch die komplette Winkekatze als Emoticon darstellen. Ganze Winkekatzen kann man beispielsweise so darstellen:

ॢ₍⸍⸌̣ʷ̣̫⸍̣⸌₎

₍⸍⸌̣ʷ̣̫⸍̣⸌₎ค

~(=^‥^)ノ

(•.•ฅ)

Wir wünschen viel Spaß beim Posten und selber Erfinden! (=^・^=)ω


Zu Halloween/Karneval als Winkekatze gehen? Das geht!

5. October 2015 von LuckyCat

Halloween rückt immer näher. Wie wäre es einmal mit einem ausgefallenen Kostüm? Die Winkekatze macht auch hier eine tolle Figur.

Halloweenkostüme

Halloween setzt sich als Trend mehr und mehr durch und fast überall gibt es extra Halloween-Partys oder Feiern im privaten Rahmen. Das verkleiden gehört dazu. Dabei müssen das nicht immer gruselige Kostüme sein, Hauptsache ist, dass man sich verkleidet. Dem Ideenreichtum sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt, maximal das eigene Bastelgeschick kann einem ein Schnippchen schlagen. Aber für die verschiedenen Geschicklichkeitsgrade gibt es verschiedene Kostümideen, ganz im Winkekatzen-Stil.

Winkekatzenkostüm für Anfänger

Wer beim Basteln oder Nähen nicht so geschickt oder erfahren ist, kann sich sein eigenes Winkekatzenkostüm ganz einfach zusammenstellen. Dazu kann man sich eine Winkekatze als Vorbild nehmen und sie kopieren. Beispielsweise kann man sich aus einer schwarzen Leggins, einem schwarzen langärmeligen Shirt und einem roten Schal schon einmal das Grundgerüst basteln. Dazu noch goldene Fingernägel, wer offene Schuhe trägt, natürlich auch goldene Fußnägel. Wahlweise kann man die Münze mit Goldfarbe auf das schwarze T-Shirt malen oder man bastelt einen Anhänger aus Pappe, den man an das Halsband (also in diesem Fall den Schal) hängt. Dazu noch ein Haarreif mit Katzenohren (den kann man fertig kaufen oder bastelt ihn mit etwas Stoff, Füllmaterial und einer Heißklebepistole einfach selber) und natürlich ein paar aufgemalte Schnurrhaare. Schon ist das Winkekatzenkostüm fertig.

Winkekatzenkostüm für Fortgeschrittene

Winkekatze zum selbermachen Wer sich im Basteln und Nähen bewandert fühlt, dem sind bei der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Als „Grundgerüst“ kann man einen großen, schlabberigen Kapuzenpulli nehmen (der sollte bis zum Knie gehen) und diesen Unten raffen und mit Füllmaterial füllen, sodass eine pummelige Winkekatze entsteht. Dabei sollte man aufpassen, Winkekatze zum selbermachen zwei dass das Füllmaterial nicht herausrutscht, bzw. eine Lage Stoff einarbeiten, die das Material hält. Aus Fausthandschuhen kann man sich dann Tatzen formen. Dazu Krallen aus Stoff ausschneiden (ggf. einfärben) und außen auf die Handschuhe nähen oder kleben. Die Kette und der Anhänger können wie im Kostüm für Anfänger aus einem Schal und einem Pappschild gebastelt, oder direkt auf das Kostüm gemalt werden. Auf die Kapuze werden drei Stücke Stoff geklebt, die so die Augen der Katze darstellen (einen schwarzen als Grundform, darauf einen gelben oder grünen, je nach Augenfarbe, plus einen weiteren schwarzen als Pupille). Für mehr Glanz sorgt ein kleiner weißer Winkekatze zum selbermachen drei Punkt auf der Pupille. Dazu noch zwei Dreiecke mit etwas Füllmaterial als Ohren annähen. Für die Füße kann man sich Stulpen basteln, die man über die Schuhe zieht. Dazu ein Stück Stoff zusammennähen und raffen, sodass man es über die Beine ziehen kann. Am Ende eine weitere, sichelförmige Lage Stoff anbringen, die die Pfote darstellt und waagerecht auf dem Fuß ist. Die beiden Stücke vernähen und Krallen auf die Pfoten aufnähen oder -malen. Am Besten schminkt man sich das Winkekatze zum selbermachen zweikomplette Gesicht in der Farbe des Katzenkostüms und malt sich Schnurrhaare und eine rosa Katzennase. Wenn man sich die Kapuze in das Gesicht zieht, hat man die typischen Katzenaugen.

Natürlich variiert der Detailreichtum der Kostüme mit dem handwerklichen Geschick eines jeden Bastlers. Aber auch für nicht so begabte Hände ist die Idee eines Winkekatzenkostüms ideal: Man kann jedes fertige Katzenkostüm mit ein paar Accessoires im Handumdrehen in ein originelles Winkekatzenkostüm verwandeln. Und das ganz ohne Heißklebepistole. Aber nicht vergessen: Immer schön winken!