Winkekatze lockt Kunden zur Stadtsparkasse Düsseldorf

5. February 2011 von LuckyCat

Maneki Neko als Werbe-Testimonial der SSK DüsseldorfDie Winkekatze erneut in der Werbung: Im Januar 2011 machte sich die Stadtsparkasse Düsseldorf die Bekanntheit der Maneki Neko zunutze und verwendete sie im Rahmen einer Düsseldorf Plakatkampagne.

Die Maneki Neko ist ein beliebtes Werbe-Testimonial. Der Batteriehersteller Eveready hat vor einigen Jahren gezeigt, wie Werbung mit der Winkekatze funktionieren kann.

Nun zeigt die Düsseldorfer Stadtsparkasse wie die -insb. im asiatischen Raum sehr bekannte- Maneki Neko als Werbe-Testimonial eingesetzt werden kann. Deren Verwendung ist vor dem Hintergrund des einzigen Japantowns in Deutschland, wie die Wikipedia die über 6000 Japaner in Düsseldorf bezeichnet, nachvollziehbar. Und angesichts der japanischen Schrift auf dem Plakat besteht kein Zweifel daran, wen sowohl Motiv als auch Text ansprechen sollen.

Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Winkekatze und angesichts der verschiedenen Formen und Farben, in der die Maneki Nekos verfügbar sind, hat die Stadtsparkasse alles richtig gemacht: Sie wählten eine Winkekatze, die den linken Arm erhoben hat und somit Käufer oder Besucher einladen soll. Dies gepaart mit dem Schildplattmuster der seltenen Kaliko Katze, die traditionell die glückbringendste aller Maneki Nekos sein soll. Wenn das keine neuen (japanischen) Kunden anlockt, was dann?


Werbung mit der Winkekatze

29. January 2011 von LuckyCat

Neben Film, Fernsehen und Bühne macht sich auch die Werbeindustrie den Charme der possierlichen Winkekatze zu Nutze.

Vor vielen Jahren, als wiederaufladbare Energiespeicher (Akkus) entweder kaum verfügbar, zu teuer oder beides zugleich waren, wurden mobile Verbraucher wie Kofferradios, Uhren, Taschenlampen, Sprechfunkgeräte, Photoapparate, Walkmen und Herrscharen von Kinderspielzeug mit ganz normalen Batterien betrieben. Deren Erfindung übrigens Alessandro Volta um 1800 zugeschrieben wird. Dabei wurde die klassische Zink-Kohle-Batterie im Laufe der Zeit von Alkali-Mangan-Typen abgelöst. TV-Spot von Duracell mit trommelnden Hasen In Deutschland wurde dieser Transitionsprozeß werblich sehr nachhaltig von Duracell geprägt. Ein sehr bekannter TV-Spot zeigt unzählige trommelnde Hasen. Ein Hase nach dem Anderen erlahmt doch Einer trommelt -scheinbar endlos- immer weiter. Natürlich ist das der Hase mit der Duracell-Batterie (“Die mit dem Kupferkopf.”)

TV-Spot von Eveready mit Winkekatze und Roboter Dazu passend die Antwort aus dem asiatischen Raum: Der amerikanische Batterie- und Taschenlampenproduzent Eveready hat vor einigen Jahren einen TV-Spot launciert, der statt trommelnder Hasen eine Winkekatze als Hauptdarstellerin einsetzt. Mit einer Eveready-Batterie ausgerüstet winkt die Maneki Neko tagein, tagaus und über die Jahreszeiten hinweg. Bis sie sich auf eine wilde Liebschaft mit einem Roboter einlässt…


Winkekatzen im Spiel Army of Two: The 40th Day

29. January 2011 von LuckyCat

Die Winkekatze im Ego Shooter. Bei Army of Two: The 40th Day dienen hilflose Winkekatzen als tlw. gut versteckte Target Dummies deren vollständige Terminierung das mit 50 Punkten bewertete Achievement “Touch not a cat but a glove” freischaltet.

Winkekatze im Spiel Army of Two: 40th Day

Die Glückskatzen haben ihren winkenden Schaffensbereich, der lange Zeit auf Ladengeschäfte, Shops und Restaurants oder Bars beschränkt war, deutlich ausgeweitet. Wir amüsieren uns über Maulwurfn und die Winkekatze bei René Mariks Kasperpop-Bühnenprogramm. Oder verspielen den Rest der Mittagspause mit dem Flashgame Rucky Cat Barance Ninja. An dem Spiel Army of Two: The 40th Day werden Liebhaber der Winkekatze aber möglicherweise weniger Freude haben.

Hier dienen die winkenden Maneki Nekos als tlw. gut versteckte Zielobjekte, die über die Level des Spiels verteilt sind. Um das Achievement “Touch not a cat but a glove” zu erhalten, müssen ausnahmslos alle Winkekatzen eliminiert werden. Achievement Hunter - Army of Two: The 40th Day und die Winkekatze Das haben sie nicht verdient, mag aber angesichts ihrer Unbelebtheit akzeptabler sein, als manch andere Zielobjekte, die in Ego Shootern herumlaufen.

Im Youtube-Kanal von Achievement Hunter ist ein Video-Mitschnitt zu finden, der die Position aller Winkekatzen im Spiel zeigt. Es wäre interessant zu erfahren, wie sie die schwarze Glückskatze vor schwarzem Grund im Level Trip to the Mall gefunden haben… 😉


Die Zeichen der Winkekatze

22. January 2011 von LuckyCat

Die goldene Münze genannt “Koban”
Bis auf wenige Ausnahmen halten die Winkekatzen eine -zumeist goldene- Münze in der Pfote ihres nicht winkenende Armes. Alternativ sind auch Winkekatzen mit einer Münze an ihrem Halsband zu finden. Diese goldene Münze, der sog. Koban, war zu Zeiten der Edo Periode ein Zahlungsmittel mit dem Wert eines Ryō, einer frühen japanischen Währungseinheit. Während der Ryō etwa dem Wert von 1000 Dollar entsprach, tragen die Winkekatzen i.d.R. einen Koban mit der Aufschrift 千万両, was zehn Millionen Ryō heißt und damit zehn Milliarden Dollar entspricht. Der konkrete Gegenwert in einer echten Währung spielt aber eigentlich keine Rolle: Es geht um den symbolischen Charakter großen Reichtums, den die Winkekatze als Glücksbringer ihrem Besitzer bescheren soll.

Winkekatze vor japanischem Fischrestaurant Die erwähnten Ausnahmen umfassen bspw. einen Fisch, eine Kristallkugel oder auch Gemüse (Radi). Solche Winkekatzen sollen ganz spezielles Glück, mit Bezug auf das wofür der Gegenstand symbolisch steht, herbeiwinken. Winkekatzen ohne Koban werden in der Regel moderner Produktion und Interpretation zugeschrieben während die klassischen Winkekatzen üblicherweise einen Koban halten. Im Bild zur Linken ist die Winkekatze eines japanischen Fischrestaurants zu sehen; passenderweise sowohl mit Koban als auch Fisch und Angelrute.

Schriftzeichen auf dem winkenden Arm
Arm einer Winkekatze mit Schriftzeichen Während der Koban die Regel ist, bilden Schriftzeichen auf dem winkenden Arm der Winkekatze eher die Ausnahme. Zumeist in japanischer Schrift gehalten, soll die glücksbringende Wirkung des winkenden Armes mit guten Wünschen und Sprüchlein verstärkt werden. Eine gängige Beschiftung zeigt das Bild zur Rechten: “招財進寶” (jap. shôzai-shinpô) oder “招财进宝” (chin. zhāocái-jìnbǎo) ist eigentlich ein Motto oder glücksbringender Spruch der chinesischen Kaufleute. Da ein großer Teil der weltweiten Winkekatzenproduktion aus China kommt, sind chinesische Schriftzeichen und Wünsche nicht unüblich. Die Bedeutung der Zeichen im Einzelnen: 招 = einladen, herbeiwinken / 財 = Vermögen, Hab und Gut / 進 = eintreffen, sich bieten / 寶 = Schatz, Reichtum.

Die japanischen Kaufleute benutzen daneben eher den Spruch “商売繁昌” (jap. shôbai-hanjô) zu deutsch in etwa “Der Handel gedeihe!” Apropos Handel: Im Internet ist eine Vielzahl an Winkekatzen in allen Formen und Farben zu erhalten. Hier auf Amazon gefunden: Die klassische goldene Maneki Neko mit den guten Wünschen “招財進寶” (jap. shôzai-shinpô) auf dem winkenden (linken) Arm.


Winkekatze Spiel “Rucky Cat Barance Ninja”

16. January 2011 von LuckyCat

Die Winkekatze hat schon längst auch in die Film-, Fernsehen- und Spielewelt Einzug gehalten. Hier stellen wir ein Browser-Spiel auf Flash-Basis vor, in dem ein schwarzgekleideter Ninja Glückskatzen auf seinem Kopf balancieren muß.

Winkekatze Spiel Rucky Cat Barance NinjaDas Spielprinzip von Rucky Cat Barance Ninja ist schnell erklärt: Der Ninja Takeshi muß während seines Trainings japanische Winkekatzen auf seinem Kopf balancieren, die sich todesmutig von der Häuserbrüstung einer dreistöckigen Pagode stürzen. Je mehr Maneki Nekos auf dem Kopf landen, desto mehr Punkte gibt es. Die Glückskatzen haben verschiedene Farben und geben unterschiedliche Punkte (hier eine Erklärung der Formen und Farben der Winkekatze).

Das Ziel ist es, idealerweise alle Winkekatzen am Ende des Levels auf dem Kopf zu balancieren. Landet eine Glückskatze daneben, wird einer von insg. drei Glückskeksen abgezogen. Sind alle Glückskekse verbraucht, ist das Spiel zu Ende. Takeshi wird mit der Maus gesteuert, wobei es nur die Richtungen Rechts und Links gibt. Der Schwierigkeitsgrad ist also sehr begrenzt, ebenso wie der Langzeitspielspaß, aber eine kurze Partie Winekatzen balancieren macht trotzdem Spaß. Get leady!


Kasperpop “Maulwurfn und die Winkekatze”

10. January 2011 von LuckyCat

René Marik zeigt große Bühnenkunst und konfrontiert seine Handpuppe Maulwurfn mit einer Winkekatze.

René Marik, Kasperpop, Maulwurfn und die WinkekatzeZum Erscheinen von Kasperpop auf DVD sagt Marik selber, daß es ein “wunderschön gewalttätiges Stück Schwachsinn geworden” sei. Und auch die Winkekatzen sind nicht von ihm verschont geblieben. Marik nimmt mit der Handpuppe Maulwurfn (sic!) das ewige Winken der Glückskatzen auf die Schippe. Phantastisch in Szene gesetzt und auf den Punkt gebracht, ist die Konfrontation des Maulwurfn mit der goldenen Maneki Neko eine herrliche Attacke auf die Lachmuskeln. Auch -oder gerade- für Fans und Liebhaber der japanischen Glücksbringer!

Wer die Winkekatze nicht nur als Teil eines Kabarettprogramms sonder lieber dauerhaft sehen möchte, der sieht sich -insb. im Internet- einer fast unübschaubaren Vielzahl an Händlern und Internet-Shops gegenüber. Ein hübsches Exemplar im sog. “New Style” und in japanischer Bauart gibt es bspw. bei Miyabi (hier auf Amazon gefunden).


Formen und Farben der Winkekatze

28. November 2010 von LuckyCat

Die Winkekatze ist in einer Fülle von Formen, Farben und Materialien zu finden. Hier zeigen wir die bekanntesten Bauformen und Farbvariationen der Maneki Neko und beschreiben ihre Bedeutung.

Zunächst die Stellung der Pfoten: Lucky Cats werden sowohl mit der linken als auch der rechten aber auch mit beiden gehobenen Pfoten dargestellt. Je nachdem, ob die chinesische Winkekatze also eher Wohlstand herbeiwinken oder aber zwei schützende Arme über Hab und Gut halten soll ist eine Maneki Neko mit entsprechender Arm-/Pfotenstellung auszusuchen. Hier die drei möglichen Varianten und ihre Bedeutung:

Rechte PfoteBeide PfotenLinke Pfote
Winkekatze, weiß, rechte Pfote erhobenWinkekatze, weiß, linke und rechte Pfote erhobenWinkekatze, weiß, linke Pfote erhoben
winkt Geld und Wohlstand herbeibeschützen Haus und Geschäftlädt Käufer oder Besucher ein

Während die Zahl an Pfotenstellungen überschaubar bleibt, gibt es bei den Farben alle Kombinationen von uni über klassisch bis hin zu poppig. Die modernen, teilweise schon geradezu stylish wirkenden, Bemalungen haben aber in der Regel nichts mehr mit der Herkunft und den Legenden der Maneki Neko gemein. Daher zeigen wir hier die klassischen Farben der Winkekatze und ihre Bedeutung.

Rote KatzeGrüne KatzeSchwarze Katze
Winkekatze, rotWinkekatze, grünWinkekatze, schwarz
für die Liebe und
Heirat
hilft bei Gesundheit und Erziehunghält gesund und Böses fern (auch Stalker)
 
Goldene KatzeKaliko KatzeWeiße Katze
Winkekatze, goldWinkekatze, KalikoWinkekatze, weiß
Wohlstand und Reichtumtraditionell die Glückbringendste von allensteht für Reinheit und positive Ereignisse
 
Rosa KatzeSilberne Katze
Winkekatze, rosaWinkekatze, silber
Liebe, Beziehungen und Romantikerfüllt Wünsche ihres Besitzers

Noch ein Wort zur Kaliko Katze: Sie soll nicht nur am meisten Glück bringen, sondern trägt sicherlich auch die aufwendigste und, je nach Qualität, schönste Bemalung. In Japan wird die seltene Färbung in weiß, schwarz und rot als Mi-Ke (jap. 三毛, „drei Felle“) bezeichnet. Den Namen “Kaliko” tragen allerdings nur die Perserkatzen.


Die japanische Glückskatze als Doom Cat

16. November 2010 von LuckyCat

Japanische Winkekatze als Doom Cat von STASDer österreichische Künstler STAS gibt der klassischen, glücksbringenden Maneki Neko eine neue Interpretation: Die “Doom Cat”, also (Winke)Katze des Schreckens, ganz in schwarz mit weißen Linien und dem Koban in Rot bringt kein Glück. Stattdessen wird ihre ursprüngliche Bedeutung als Glücksbringer umgekehrt: Der eigentlich Glück und Wohlstand herbeiwinkende Arm schwingt nun bedrohlich über einem roten Buzzer, der den alles vernichtenden, nuklearen Krieg auslöst.

The Doom Cat is a play on the Maneki Neko (Lucky Cat) which is in Asian cultures a symbol for luck and wealth. […] Instead of hailing luck and fortune my Doom Cat is hovering it’s arm over a big red button which, you guessed it right, stands for destruction and the fear of the end of the world by nuclear missiles. – STAS

Japanische Winkekatze als Doom Cat von STASSTAS stellt ein Doom Cat-Video seines Objet trouvé, also eines in der Definition des Wortes aus Alltagsgegenständen oder Abfällen entstandenen Kunstwerkes, bei Vimeo zur Ansicht bereit. Und in unglaublich passend symbiotischer Vereinigung der plastischen und musikalischen Kunst ist der kurze 36-Sekünder mit dem Titel Galvanize des Chemical Brothers Albums “Push the Button” unterlegt. Nomen est omen!

Die japanische, gerne -aber falsch- auch als chinesische Winkekatze bezeichnete, Doom Cat konnte seinerzeit als etwa 20 cm hohes Kunstobjekt des Schreckens im Shop des Künstlers für 120,- € zzgl. Versand erworben werden. Die Auflage war auf zehn Stück limitiert.


Legenden zur Winkekatze – Der Gotoku-ji Tempel

23. October 2010 von LuckyCat

Um die Entstehung der Winkekatze ranken sich Mythen und Legenden. Die bekannteste dieser Legenden handelt von der Katze des verarmeten Tempels Gotoku-ji in Japan, die einen reichen Lord bei einem Unwetter in den Tempel winkt und ihn so vor einem Blitzschlag rettet.

Markus Thierbach, der den Blog “Besonders Alltag” betreibt betrieb, hat in der Japanologin Sabine Binder eine Quelle gefunden, die die Tempelgeschichte um ein paar weitere Details anreichert. In seinem Artikel “Eingewanderter, endlos winkender Glücksspender” über Herkunft, Bedeutung und Aberglaube zu Katzen und Winkekatzen zitiert er Binder wie folgt:

Die im Folgenden […] dargestellte Legende über den Ursprung der Verehrung der Katze als Glücksbringer rankt sich um den Gotokuji in Setagaya in Edeo; der Vorsteher dieses verarmten Tempels hielt eine (weiße) Katze, Evtl. Fürst Li Naotakadie er in seiner Not eines Tages um Vergeltung für all das bat, das er bereits für sie getan hatte. Die Katze setzte sich daraufhin vor das Tempeltor, und zog mit der Geste ihrer erhobenen Pfote die Aufmerksamkeit einer vorbeireitenden Gruppe Samurai auf sich.

Der Fürst von Hikone, Li Naotaka, und seine Gefolgsleute, die sich auf dem Rückweg von der Falkenjagd befanden, folgten der Katze in den Tempel […]. Der Fürst ist von dieser schicksalhaften Begegnung so berührt, dass der Gotokuji schließlich zum Familientempel der fürstlichen Familie wird, in dem sogar die Katze nach ihrem Tod begraben und verehrt wird. Auch hier seien als Maneki Neko bezeichnete Figuren mit Erfolg verkauft worden.

Interessant ist die Verwendung des Wortes “Vergeltung”, daß heute üblicherweise als Strafe mit dem Charakter der Sühne und Rache verstanden wird. Binder setzt das Wort hingegen in seiner ursprünglichen Bedeutung als eine Gegenleistung oder Belohnung (Entgelt) für erwiesene Dienste ein (vgl. bspw. Vergelt’s Gott).


Winkt die Winkekatze?

21. October 2010 von LuckyCat

Auf der Suche nach dem Ursprung der Winkekatze sind Quellen zu finden, die die Entstehungsgeschichte der Lucky Cats weniger auf Legenden sondern vielmehr auf ein altes chinesisches Sprichwort zurückführen: “Wäscht sich eine Katze das Gesicht, so wird es regnen.” Putzende KatzeDer Zusammenhang zwischen Sprichwort und Winkekatze ergibt sich aus dem emporgestreckten Arm, der ein wenig an eine Katze erinnert, die sich mit den Vorderläufen den Kopf putzt.

Interessant ist, daß es sich um ein chinesisches Sprichtwort handelt, während die Winkekatze an sich in Japan entstanden sein soll. Im englischen Wikipedia-Artikel zur Maneki Neko (jap. für “winkende Katze”) finden wir passenderweise noch die Erwähnung eines japanischen Glaubens, der besagt, daß eine Katze die sich das Gesicht wäscht, einen nahenden Besucher ankündigt. Damit würde in der Tat der Kreis zur Winkekatze geschlossen, deren Arm gemäß der gängigen Interpretation Kundschaft herbeiwinken soll.